Unterschied Produktgarantie, Leistungsgarantie und Zeitwertersatzgarantie

In Zusammenhang mit den Garantiebedingungen eines Modulherstellers fallen immer drei Begriffe: Produktgarantie, Leistungsgarantie und Zeitwertersatzgarantie. Doch was bedeuten diese Garantien?

 

Produktgarantie

Die Produktgarantie garantiert, dass die Materialien der einzelnen Komponenten bei der Auslieferung frei von Mängeln sind. Im Grunde kann man sagen, dass die Produktgarantie der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung entspricht. Je nach Hersteller variiert die Produktgarantie zwischen 5 und 15 Jahren. Ein Hersteller zum Beispiel garantiert 12 Jahre lang für seine Solarmodule, dass "Materialien und Ausführung frei von Mängeln sind" und "dass es gemäß den Prüfkriterien keine leistungsinduzierte Verschlechterung gibt". (Quelle)

 

Leistungsgarantie

Mit der Leistungsgarantie garantiert der Hersteller, dass ein Solarmodul von Beginn an eine bestimmte Mindestleistung aufweist. Diese Mindestleistung wird dann für einen bestimmten Garantiezeitraum garantiert. Dieser Zeitraum variiert hier auch wieder von Hersteller zu Hersteller. Ein Hersteller beispielsweise garantiert für 25 Jahre, dass seine Module "eine Ausgangsleistung von mindestens 97%" haben und eine "maximale jährliche Leistungsabnahme (oder -abbau) von maximal 0,6%" aufweisen. (Quelle)

 

Zeitwertersatzgarantie

Es gibt noch eine weitere Garantie, nämlich die Zeitwertersatzgarantie. Diese Garantie läuft ebenfalls über einen bestimmten Zeitraum. Nehmen wir an, die Laufzeit beträgt 10 Jahre. Sie beginnt ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme deiner Photovoltaik-Anlage. Der Zeitwert deines Komponenten nimmt jährlich um eine gewisse Summe ab. Hättest du also nach 5 Jahren einen Garantiefall zu melden, würdest du nur noch die Hälfte der ursprünglichen Kosten erstattet bekommen. Wir geben dir während unseres Coachings eine genaue Auskunft über die Zeitwertersatzgarantien deiner Komponenten.